Towers unterliegen in St Pölten
Ohne die verletzten Pauls Miglinieks (#2) und Jose Placer-Diaz (#1) traten die Towers am 2. Oktober im Sportzentrum NÖ an. Die Starting Five startete entschlossen und erspielte sich eine frühe 7:2-Führung. Doch die Gastgeber stellten sich rasch auf das Offensivspiel der Kufsteiner ein, übernahmen das Kommando und entschieden das erste Viertel mit 23:14 für sich.

Die Shooting-Qualitäten von Miglinieks (Nasenbeinbruch) und das Playmaking von Jose Placer Diaz (Muskelfasereinriss) fehlten den Towers in St. Pölten.
Im zweiten Abschnitt drohte St. Pölten davonzuziehen. Beim Stand von 37:21 lagen die Towers bereits 16 Punkte zurück. Doch Kufstein fand die passende Antwort: Mit Treffern von Felix Angerbauer(#4) und Daniele Kuchar (#22) sowie einem starken Duje Putnik (#11) kämpften sich die Gäste Punkt um Punkt heran. Ein 16:2-Lauf bis zur Pause brachte sie wieder in Schlagdistanz. Die Towers gewannen das zweite Viertel mit 23:16 und gingen mit nur zwei Punkten Rückstand in die Kabinen: 37:39.
Towers bleiben dran – St. Pölten behält das bessere Ende
Nach dem Seitenwechsel blieb das Tempo hoch. Die Towers glichen aus und gingen mit 42:41 sogar wieder in Führung. St. Pölten schlug jedoch zurück und setzte sich erneut ab. Zwei wichtige Dreier von Maxi Girschik (#9) und Felix Angerbauer (#4) in der Schlussphase des dritten Viertels hielten Kufstein im Spiel. Der Abschnitt ging mit 23:20 an die Gastgeber, vor den letzten zehn Minuten stand es 62:57.

Maiximilian Girschik zeigte auf beiden Seiten des Feldes eine starke Leistung.
Auch im Schlussviertel ließen die Towers nicht locker
Vegas Evans (#7) verkürzte zunächst auf 63:64, später brachte Alejandro Redondo (#75) die Gäste mit einem Dunk zum 67:69 wieder bis auf zwei Punkte heran. Die Partie blieb spannend, doch der entscheidende Umschwung gelang nicht mehr. St. Pölten behauptete seinen Vorsprung und sicherte sich mit einem weiteren 23:20 im letzten Viertel den 85:77-Sieg.
Kräftigen Rückenwind erhielten die Towers von den Rängen. Ein starkes Fanlager aus Freunden und Unterstützern der ehemaligen Vereine von Felix Angerbauer (#4), Maxi Girschik (#9) und Daniele Kuchar (#22) sorgte lautstark für Stimmung. So war die Unterstützung für Kufstein auch auswärts unüberhörbar.

Felix Angerbauer, Raphael Gay und Duje Putnik kämpften bis zum Schlusspfiff.
Towers zeigen hohe Kampfmoral
Trotz der Niederlage gibt dieser Auftritt weiteren Anlass zur Zuversicht. Die Richtung stimmt. Gegenüber dem Premierenspiel gegen Graz zeigten sich die Towers verbessert und bewiesen vor allem nach dem deutlichen Rückstand Moral. Für den ersten Superliga-Sieg reichte es noch nicht – die Mannschaft zeigte aber erneut, dass sie mithalten kann. Der Hunger nach dem ersten Sieg ist groß.
Statements
„Leider mussten wir uns nach einem harten Kampf und schwierigen Spielstart geschlagen geben. Wir haben versucht als Team dagegenzuhalten aber aufgrund von kritischen Fehlern in wichtigen Phasen verloren wir das Match erneut sehr knapp. Trotz der Niederlage lernen wir aus dem Spiel und wissen woran wir die nächsten Tage arbeiten müssen.“
Marvin Hylton, Spieler Pirlo Kufstein Towers
„St. Pölten hat einfach härter gespielt als wir und hat deswegen verdient gewonnen. Phasenweise haben wir aber auch ziemlich gut gespielt, leider nur immer zu kurz. Wir müssen lernen, unser Topniveau über einen längeren Zeitraum zu halten, nur so können wir erfolgreich sein.“
Maximilian Girschik, Kapitän Pirlo Kufstein Towers
“First of all, congratulations to St. Pölten for the win in their opening game of the season. It was a game in which our start was not what we expected. Poor decision-making, especially on the offensive end, led to mistakes that they were able to capitalize on, scoring easy baskets in transition and building their lead.
Despite that, the team showed a great reaction and fought our way back into the game. From that point on, we competed until the final minutes and gave ourselves a real chance to take the win.
Small details ultimately decided the game. A few turnovers, some defensive mistakes, and a lack of physical energy in the final minutes prevented us from completing the comeback. We can take positives from the team's reaction and our ability to compete until the end, but there are also many things we need to improve going forward.”
Sergi Donato, Assistant Coach Pirlo Kufstein Towers
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Nächstes Spiel am Sonntag, 11.10.2026 in der Stangelmayer Arena - der Gegner: Basketball Club Vienna
Fotocredits: @alex_burgschwaiger
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