Towers und Flyers boten ein packendes und emotionales Duell

Beim Family Day in der Stangelmayer Arena drehten die Gastgeber einen deutlichen Rückstand und gingen mit sechs Punkten Vorsprung ins Schlussviertel. Am Ende mussten sie sich mit 83:97 geschlagen geben – doch vor allem die beiden mittleren Viertel zeigten was geht.

Viele Familien waren der Einladung zum Family Day gefolgt und erlebten einen aufregenden Basketballnachmittag. Auch in der Halbzeitpause stand das gemeinsame Erlebnis im Mittelpunkt: Beim Gewinnspiel konnten jeweils ein Elternteil und ein Kind mit dem Basketball ihr Können zeigen. Die Aktion fand regen Zuspruch.

Vom Rückstand zurück ins Spiel

Den besseren Auftakt erwischten die Gäste. Wels setzte die Towers früh unter Druck und gewann das erste Viertel mit 31:20. Doch Kufstein blieb dran. Im zweiten Abschnitt fanden die Gastgeber zunehmend ihren Rhythmus, entschieden das Viertel mit 22:19 für sich und verkürzten bis zur Halbzeit auf 42:50.

Nach dem Seitenwechsel folgte die stärkste Phase der Towers. Felix Angerbauer (#4) traf zweimal von der Dreierlinie, weitere Distanztreffer von Duje Putnik (#11) und Evans brachten Kufstein endgültig zurück. Dann nutzte Kapitän Maxi Girschik (#9) das Zuspiel von Putnik und versenkte den Ball 4:42 Minuten vor Ende des dritten Viertels per Dunk zum 59:57. Die Towers waren vorne – die Halle tobte!

Kufstein legte nach und gewann den dritten Abschnitt mit 28:14. Beim Stand von 70:64 vor den letzten zehn Minuten war der nächste Heimsieg zum Greifen nah. Putnik setzte dabei auch defensiv Akzente: Neben seinen 14 Punkten steuerte er sieben Rebounds und drei Blocks bei.

Harte Zweikämpfe und hochkochende Emotionen

Die Partie verlangte beiden Mannschaften viel ab. Besonders Felix Angerbauer bekam die körperbetonte Spielweise zu spüren: Neun gezogene Fouls wurden für ihn verzeichnet, darunter mehrere angenommene Offensivfouls.

Wels findet die Antwort – Towers lassen Punkte an der Linie liegen

Die Gäste eröffneten den letzten Abschnitt mit zwei Dreiern zum Ausgleich. Kufstein ging durch einen Freiwurf von Putnik noch einmal mit 71:70 in Führung, doch anschließend übernahm Wels das Kommando. Den Towers gelang es nicht mehr, ihren offensiven Schwung aus dem dritten Viertel aufrechtzuerhalten.

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Kapitän Maxi Girschick eroberte die Führung

Trotz der schwierigen Schlussphase kämpften die Gastgeber weiter. Evans punktete, Putnik setzte mit einem Dunk ein Zeichen, und Angerbauer verkürzte gut zwei Minuten vor Schluss auf 83:89. Noch war Hoffnung da. Die letzten acht Punkte gehörten jedoch den Gästen, die das Schlussviertel mit 33:13 und die Begegnung mit 97:83 gewannen.

Intensiv ging es her - ganze 61 mal trillerten die Refs ein Foul in die Pfeife und auch an der Seitenlinie kochten die Emotionen hoch. 

Trotz starker Leistung der Towers bleibt die Enttäuschung über eine verpasste Chance. Gleichzeitig zeigte die Aufholjagd, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Zwei gewonnene Viertel und die Führung vor dem Schlussabschnitt sind ein starkes Zeichen. Mehr Sicherheit an der Freiwurflinie (nur 58,8%) und mehr Konstanz in den entscheidenden Minuten werden helfen, sich für solch respektable Leistungen künftig auch mit einem Sieg zu belohnen.

STATISTIK

Nach dem Match ist vor dem Match!

Der Champ kommt nach Kufstein! Am Samstag 31.10. gastieren mit den Hefte Helfen Bulls Kapfenberg der amtierende Meister in der Festungsstadt. Der hochklassige Spieltag wird von Patrick Larcher GmbH präsentiert! Außerdem gibt es eine Prämierung des besten Halloween Kostüms!

Wann?

Samstag 31.10. um 18:30 - Einlass 17:45

Wo?

Kufstein Arena powered by Stangelmayer, Fischergries (Arena Kufstein)

Der österreichische Basketballverband bietet einen kostenpflichtigen Livestream an:

LIVESTREAM (jetzt auch via App verfügbar)

 

#defendthefortress

#notdoneyet

Fotocredits: @alex_burgschwaiger