Fazit 2017 der Kufstein Towers - Teil 2/2

January 10, 2018

Weiter gehts mit dem zweiten Teil des Kufstein Towers Jahresrückblick.

Diesmal gehen wir genauer auf den bisherigen Saisonverlauf ein und bitten auch Trainer

Markus Thurner um Rede und Antwort.

 

Zur Halbzeit der Regionalliga Saison liegen die Towers mit einer Bilanz von vier Siegen und zwei Niederlagen auf dem zweiten Tabellenplatz. Bis auf die Feldkirch Baskets und die TI Juniors (Landesliga) ist man auch schon gegen jedes Team zumindest einmal angetreten.

 

Allen voran der Saisonstart war sehr vielversprechend. Mit 3 Siegen aus den ersten drei Partien konnte man sich von Beginn an oben festsetzen. Doch immer wieder war Sand im Getriebe und trotz der Erfolge war in jedem Spiel zu erkennen das die Towers ein neues Team sind und erst zueinander finden müssen. Somit war auch die erste Saisonniederlage in Innsbruck gegen die Titans vermeidbar und zeigte genau diese Schwächen auf.

 

Dieses war teilweise auch den Trainingsbedingungen geschuldet, die bis zur KW 3 des Jahres 2018 nicht optimal sind. Durch Umbauarbeiten in der Trainingshalle Wörgl fällt die größte und gleichzeitig optimalster Trainingsstätte weg. Das Gymnasium Kufstein steht uns zwar oft zur Verfügung, ist aber als Trainingsort für ein Herrenteam etwas klein. Nichtsdestotrotz versuchten wir und versuchen auch weiterhin das Beste aus unseren (bald besser werdenden) Bedingungen zu machen.

 

 

 

Bereits im nächsten Spiel gegen die USI Bulls konnte man aber als Team eine Antwort geben und sich mit einem Sieg gegen einen direkten Konkurrenten im Playoff-Kampf zurückmelden.

 

 

 

 

 

Das letzte Spiel vor Weihnachten und gleichzeitig das Duell Tabellenführer und amtierender Champion (SVO Innsbruck) gegen die aufstrebenden Kufsteiner wurde seinem Status gerecht.

 

Eine schnell und intensiv geführte Partie in der am Ende die Innsbrucker mit einem sehr starken

Schlussabschnitt die Oberhand behalten sollten. 

 

Die Zwischenbilanz ist aber (fast) durchwegs positiv und die Towers gehen mit einer sehr guten Ausgangslage in die Pause. Bereits diesen Samstag am 13.01. um 18:30 geht es in der Kufstein Arena wieder los mit dem Rematch und Topspiel der Basketball Regionalliga. 

 

Zum Abschluss des sportlichen Jahresfazit haben wir auch mit dem Mann gesprochen der für das Coaching der Towers verantwortlich ist. Hier 5 kurze mit Coach Thurner:

 

Towers: Wie würdest du die Aufgabe und das Jahr 2017 aus deiner Sicht allgemein beschreiben?

 

 

Das Jahr 2017 war ein sehr aufregendes Jahr! Es gab viel Ungewissheit was den Kader, Trainingsstätten sowie den gesamten Erfolg unseres "Towers - Projektes" anbelangte. Viele Leute haben sehr viel Kraft, Zeit und Leidenschaft in dieses Projekt gesteckt und was sich da in der zweiten Jahreshälfte getan hat ist für mich schlichtweg fantastisch. Ich selbst war vielleicht der größte Skeptiker, als es im März 2017 hieß, wir wollen bei den Heimspielen ca. 200 Leute in der Halle haben. Das war für mich Utopie - und jetzt nähern wir uns wirklich als absolut neuer Verein, den eigentlich noch niemand in Kufstein kannte, dieser Zahl!

Auch was die Nachwuchsarbeit anbelangt passiert unglaublich viel! Basierend auf dem leidenschaftlichen Einsatz mehrer Nachwuchstrainer, wächst wirklich etwas heran und die Hallen fangen jetzt schon an aus den Nähten zu platzen! 

 

Towers: Was waren deine Highlights? Wo gab es für dich Tiefpunkte?

 

Auch wenn ich nicht dabei sein konnte, sehe ich unseren Streetball Auftritt beim "Unlimited" - Festival als ein tolles Highlight dieses Jahres. Auch der Schlagabtausch gegen die Fellbach Flashers aus der Deutschen Regionalliga im Rahmen unseres "Arte Cup" - Vorbereitungsturniers war eine tolle Sache. 

Bei den Spielen sorgten viele unterschiedliche Spieler für Highlights und wurden zu Matchwinnern. So konnten Sebastian Nagle auswärts gegen Schwaz, Peter Hribar zu Hause gegen TI Innsbruck, Fabio Thaler daheim gegen die USI Bulls oder Ziga Markus auswärts gegen TI Innsbruck mit herausragenden Leistungen für Highlights sorgen. 

Auch meine Performance bei meiner eigenen Hochzeit würde ich als Highlight ansehen! Spaß beiseite - meine Hochzeit mit meiner tollen Frau Sabrina war für mich definitiv ein persönlicher Höhepunkt!!

 

Traurig war die Hallen- und somit Trainingssituation in der wir uns seit Mitte November befunden haben, wobei in dieser Problematik schön langsam wieder Licht am Ende des Tunnels erkennbar ist! Tiefpunkte wird es immer geben, momentan überwiegen allerdings die positiven Aspekte klar!

 

 

Towers: Wie bist du mit dem Saisonverlauf zufrieden und wo siehst du die Towers am Saisonende?

 

Ich bin sehr zufrieden! Zu Beginn ging ich davon aus ein Team aus hauptsächlich jungen Wörglern und Kufsteinern ohne jeglich Spielpraxis in einer Herrenliga in den Bewerb zu führen. Mit der Unterstützung von zwei Routiniers, die bereits Bundesligaluft schnuppern durften, war mein Ziel eine Rolle mit dem Erreichen der Playoffs zu spielen. Diese Erwartungshaltung hat sich etwas geändert. Ausschlaggebend waren viele nicht vorhersehbare Spielerzugänge im Verlauf der Vorbereitung und auch noch zu Beginn der Saison. Wir machten durch intensive Werbung auf unseren neu gegründeten Verein aufmerksam und konnten dadurch einige Spieler gewinnen, die durchaus eine interessante Basketballvergangenheit vorweisen können. Vor allem die in Kufstein ansässigen Speditionen sowie die Fachhochschule in Kufstein waren Herberge für einige schlummernde Basketballtalente, die jetzt das Towers Trikot überstreifen. Was dabei herauskam sind 3 Spanier, 2 Slowenen, ein Italiener, zwei Deutsche, ein Kosovare, ein Wiener und ein paar Tiroler, die nun für mich spielen. Eine große Herausforderung für mich als Trainer, da große Leistungsunterschiede zu verbinden sind. Mittlerweile stehen wir nach 6 gespielten Spielen auf dem hervorragenden 2. Tabellenplatz. Somit ist das Erreichen des Final Fours in der Westliga, sowie die Finalteilnahme in der Tiroler Landesliga mit diesem Kader mein erklärtes Ziel in der laufenden Saison!

 

 

Towers: Was sind die weiteren kurzfristigen und mittelfristigen Ziele?

 

Für uns gilt es jetzt diesen Tabellenplatz so gut wie möglich zu verteidigen. Heißt, als Team besser zusammenzuwachsen, Vertrauen in seine neuen Mitspieler zu gewinnen, Teamtaktisch intelligenter zu agieren sowie von Spiel zu Spiel zu lernen. Wir sind ein komplett neu zusammengewürfeltes Team, das sich erst finden muss und diesen Vorgang heißt es zu fördern und zu beschleunigen. 

 

 

Towers: Wo siehst du die Towers Ende 2018?

 

Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir uns von Jahr zu Jahr steigern werden und somit sehe ich uns, ähnlich wie dieses Jahr, wieder unter den Top 3 Mannschaften der Westliga. Aber diesmal mit mehr Spielpraxis, mehr Erfahrung und vielleicht mit mehr neuen Spielern!!!

 

#LETSGOTOWERS #CAMETOSTAY

 

 

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(c) KUFSTEIN TOWERS

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