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Knappe Niederlagen zum Saisonabschluss

Für die Pirlo Kufstein Towers standen am vergangenen Aprilwochenende intensive Herausforderungen auf dem Programm. Am Samstag matchten sich die Towers gegen die Lions aus Dornbirn und schon am Sonntag waren die Flames aus Wien für den Saisonabschluss in der Kufstein Arena zu Gast.


Im Match gegen die Dornbirner zeigten sich die Lions in Spiellaune und erwischten den besseren Start: 6:0 in der ersten Spielminute! Bozak (35 PTS, 4 ASS, 22 EFF) war es schließlich, der als erster Tower im Match anschreiben konnte und etwas später auch per Dreier den Ausgleich zum 15:15 schaffte. Beide Teams waren nun endgültig im Wettkampf angekommen und tauschten fleißig Punkte und wechselnd die Führung bis zur 54:50 Halbzeitführung der Dornbirner.


Auch in der zweiten Halbzeit erwischten die Lions den etwas besseren Start, doch die Towers stemmten sich dagegen: Die beiden Eigenbauspieler Milovanovic (3 PTS, 6 REB) und Rexhepi (10 PTS, 11 REB, 20 EFF) sorgten zuerst mit einem Dreier für den 57:59 Anschluss und nur kurz später mit einem Layup wieder für den 59:59 Ausgleich! Nun war Stimmung in der Halle!


Davon angetrieben, schmissen die Towers noch einmal alle Kraftreserven in die Ballschlacht und Berenis (15 PTS, 6 ASS, 4 REB), Thaler (22 PTS, 11 REB), Hussain (2 PTS, 4 REB) und Bozak scorten abwechselnd und trieben den Vorsprung der Towers auf 85:78 sieben Minuten vor Spielende.


Die Lions behielten jedoch die Nerven und kämpften sich Punkt für Punkt wieder heran, während den Towers nun für ganze sechs Minuten kein Punkt mehr gelingen sollte. Einzig Rexhepi sorgte für die Schlusspunkte der Towers: 87:98 für die Lions hieß dann schließlich der endgültige Spielstand eines Matches, in dem definitiv mehr für die Towers drinnen gewesen wäre.


Gratulation an die Raiffeisen Dornbirn Lions!


Harkai Hunor, Head Coach Towers: „Zuerst Gratulation an den Gegner, sie waren heute etwas besser als wir. Wir hatten Rotationsprobleme. Wir haben morgen noch ein Spiel, das letzte der Saison. Da wollen wir natürlich besser sein.“


Jakub Hussain, Spieler Towers: „Es war ein harter Kampf, am Ende sind ein paar Würfe nicht gefallen, die vielleicht hätten fallen können. Eine bittere Niederlage.“

Die Towers kämpften aber waren einen kleinen Schritt hinterher



Heißer Tanz mit den Flames


Es blieb nicht viel Zeit für die Regeneration der Towers, denn schon am nächsten Tag ging es gegen die Basket Flames aus Wien. Dieses Mal starteten die Towers hellwach und aggressiv in die Partie. Vor allem Thaler (30 PTS, 14 REB, 4 ASS, 28 EFF) übernahm gerade zu Beginn viel Verantwortung und suchte und fand immer wieder den Abschluss mit Postmoves und Drives. Die Wechsel zwischen Mann- und Zonenverteidigung und die schnelle und aggressive Spielwiese der Towers überraschte die Wiener, deren Würfe nur selten ihr Ziel fanden, während die jungen Hussain (15 PTS, 5 REB), Milovanovic (4 PTS, 5 REB, 6 ASS) und Rexhepi (7 REB, 2 BS) ihren wertvollen Beitrag zur Kufsteiner Führung beitrugen. Zur Freude der Fans bauten die Towers damit ihren Vorsprung auf +19 Punkte aus, ehe die Flames noch zum 50:34 Halbzeitstand verkürzten!


Die Flames stellten sich mit Doubleteams gegen Thaler und enger Verteidigung gegen die Drives von Berenis (24 PTS, 8 REB, 7 Ass, 23 EFF) zunehmend besser auf die Towers in der Verteidigung ein und nagten so Stück für Stück vom Kufsteiner Vorsprung.


Wie schon am Vortag führten die Towers sieben Minuten vor Schluss noch mit 71:65, doch sollte wieder über mehrere Minuten kein Punkt mehr gelingen, während die Flames weiter anschreiben und die Towers zum 84:77 Endstand noch überholen konnten.


Gratulation an die Basket Flames!


Stimmen zum Spiel:


Kasparas Bereneris, Spieler Towers: „Hartes Spiel, leider konnten wir die Saison nicht mit einem Sieg beenden. Wir haben aber hart gespielt, waren knapp am Sieg dran und müssen unseren Gegnern zum Sieg gratulieren. Ich glaube, wir können zufrieden sein mit unserer Leistung obwohl wir ein paar Probleme mit der Rotation gehabt haben und mit anderen Dingen. Es ist ein gutes Ergebnis für uns, wir haben gezeigt, dass wir kämpfen können und es ist gut für unsere jungen Spieler, dass sie sich so etwas für ihre Zukunft mitnehmen können.“



Fabio Thaler, Spieler Towers: „Das Spiel spiegelte unsere Saison ganz gut wider. Brav gekämpft unter widrigen Umständen aber am Ende reicht es halt nicht konstant die Spiele zu closen.“



Statistiken




Ausblick


Zwar ist die die Saison 2022/23 in der zweiten Bundesliga für die Towers beendet, doch im Verein geht’s fleißig weiter: Die Playoffs für die Towers 2 in der Landesliga, spannende Matches in den Nachwuchskategorien und diverse Turniere im Sommer stehen auf dem Plan!

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